NEWS II


TRIATHLON MEISTERSCHAFTSERFOLGE 2018

Am Freitag, 12. Oktober 2018 fand wie jedes Jahr die OÖ Landesmeister-Siegerehrung von Dua- und Triathlons im Jahr 2018 in Linz statt, wo Andreas Silberbauer und Susanne Aumair zum zweiten Mal dabei waren. Geehrt wurden zuerst die Kids, dann alle Landesmeister-Stockerlplätze inkl. Altersklassen. Auch heuer waren die beiden für den RC Grieskirchen startenden Athleten wieder sehr erfolgreich und konnten bei allen Landesmeisterschaften, wo diese teilgenommen haben, jeweils den Landesmeistertitel gesamt holen.

In der ÖTRV-Vereinscupwertung 2018 von ganz Österreich (gemessen an den Staatsmeisterschaften) platzierten sie sich mit dem RC Grieskirchen auf Rang 20 von 166 teilnehmenden Triathlonvereinen, obwohl diese nur zu zweit an 4 von 12 Bewerben dabei waren.

Für die Beiden geht´s jetzt noch nach Ibiza, wo sich Silberbauer aufgrund der Staatsmeistertitel für die Elite EM im Crossduathlon und -triathlon qualifizieren konnte.

Hier noch alle Meisterschaftserfolge im Dua- und Triathlon 2018:

Andreas Silberbauer:
2x Staatsmeister gesamt (Duathlon Kurz- + Langdistanz)
2x Vizestaatsmeister gesamt (Triathlon Mitteldistanz, Crosstriathlon)
4x OÖ Landesmeister gesamt (Duathlon Kurz- + Langdistanz, Triathlon Mitteldistanz, Crosstriathlon)

Susanne Aumair
3. Platz Staatsmeisterschaft (Crosstriathlon)
2x OÖ Landesmeisterin gesamt (Triathlon olympische Distanz, Crosstriathlon)

 

Bericht: Susanne Aumair (21.10.)


BAD MÜHLLACKNER MEILE XVI

Renndaten:     1,6 km            126 hm

Kategorie:      Unlizenziert

Name:             Susanne Aumair

Ergebnis:        02 von 05 (36 von 89 Gesamt)                      0:05:23,95 (+0:00:13,30)

Name:             Lukas Schiffmann

Ergebnis:        06 von 17 (08 von 89 Gesamt)                      0:04:37,30 (+0:00:44,35)      

           

Nach einem durchwachsenen Sommer, in Susis Fall durch Verletzungen und in meinem Fall durch immer wieder leichte Erkrankungen, waren wir auch bei durchwachsenem Wetter voll motiviert bei der Bad Mühllackner Meile nochmal Alles zu geben.   

 

Die Taktik für das Rennen war wie immer in Mühllacken nicht schwer zu finden. Einfach Vollgas bis nichts zum Umfallen. Trotz fehlender harter Trainingseinheiten und nicht optimaler Fitness ging es Susi wie auch mir ganz gut. Wobei Susi eine noch bessere Leistung erbringen konnte. Wie sich das gehört bei der Meile kamen wir im Ziel ordentlich ausgepumpt an. Susi konnte trotz der fehlenden Radkilometer ihre Zeit von der letzten Austragung 2016 um 10 Sekunden verbessern. Einzig und alleine der Elitefahrerin Lorraine Dettmer musste sie sich geschlagen geben. Ich schaffte diese Zeitverbesserung leider nicht, sondern war um 5 Sekunden langsamer als bei der Austragung 2016. Trotz allem war es auch für mich wieder ein cooler Saisonabschluss mit dem Rennrad.

 

Nun steht für so ziemlich jeden Rennradfahrer nach abgeschlossener Leberkas-Ausfahrt und der Bad Mühllackner Meile die wohlverdiente Saisonpause an und die Akkus werden wieder aufgeladen.

 

Bericht: Lukas Schiffmann (9.10.)


LEBERKÄSE - AUSFAHRT

Am Samstag den 6.10. wurde die alljährliche Leberkäse - Ausfahrt mit 50 Teilnehmer zelebriert. Heuer ging es zur Fuhrtmühle nach Pram. Dort gab es eine sehr interessante Führung des Kulturverein Pram.

 

Für den kleinen Hunger gab es Zelten zum selber backen. Wer sich nicht selbst mühen wollte, wurde mit Bauernkrapfen, Kuchen, Kaffee und Most verwöhnt. Nach 2 lehrreichen und kulinarischen Stunden ging es wieder zurück nach Grieskirchen zum "Hasi" wo der Leberkäse schon bereitstand.

 

Finde der Saisonausklang ist gelungen und freuen uns schon wieder auf die neue Saison ;-)!


BERICHT RAD WM INNSBRUCK 2018

Als Radfan muss man natürlich zur Heim Rad WM nach Innsbruck, diesen Gedanken hatten 7 Personen vom RC Grieskirchen + Familie Kierner mit U23 Jungtalent Kiener Flo.

Mit VW Bus und Radanhänger von Pedalo Tourstik fuhren wir am Freitag frühem Nachmittag Richtung Innsbruck. Nach einer kurzen Einkehr beim Stanglwirt auf Cafe und Kuchen (dachte immer dieser wäre in Kitzbühel) gings dann weiter nach Innsbruck. Nach Ankunft im Hotel Lizum im Lizumer Axum auf ca. 1564 m Seehöhe gings dann gleich zum Abendessen, um danach noch den nächsten Tag zu planen.

Am Samstag fuhren wir dann mit Bus und Anhänger nach Ötz in Ötztal (Kierner Flo nutzte die Situation natürlich aus und machte ne kurze Trainingsfahrt übers Küthai). Bei traumhaften Wetterbedingungen wurde dann das Ötztal rauf nach Sölden gefahren, dann nach einer kurzen Kaffeepause wieder retour. Dann fuhren wir mit Bus und Anhänger nach Innsbruck (Aussage Breiti: da parken wir einfach beim Bahnhof in der Tiefgarage 😊 ) Geparkt wurde dann direkt an der Rennstrecke (Erlaubnis der Polizei wurde natürlich eingeholt). Die Elite Damen wurden dann in der Fußgängerzone angefeuert, danach gings mit Eintrittskarten in die Fanzone direkt im Zielbereich. Mit Spannung verfolgten wir den Zieleinlauf der Siegerin Anna Van Der Breggen aus den Niederlanden. Nach einem kurzen Besuch im Hard Rock Cafe in der Altstadt gings dann wieder retour ins Hotel. Beim Abendessen entdeckten wir neben uns dann rein zufällig den frisch gebackenen Weltmeister im U23 Rennen der Herren, den Schweitzer Marc Hirchi, mit dem wir dann sogleich auch ein Gruppenfoto gemacht haben, einige von uns durften sogar die Weltmeisterschaftsmedaille „berühren“. Die harten unter uns fuhren dann noch mal nach Innsbruck, um etwas abzufeiern.

Am Sonntag wurden dann die Koffer gepackt und dann gings per Rennrad und MTB bei traumhaften Wetterbedingungen über Axam zum Iglsberg nach Patsch. Autos und Radanhänger wurden überstellt. Nachdem sich Breiti eine Fahrt mit U23 Fahrer Flo übers Kühtai nicht zutraute, ging er dieses Mal das Risiko ein und fuhr mit Flo und Schürtzi hinunter nach Axam und dann zur Rennstrecke. Und für die besten Plätze nahm man die schwierigsten Berge in Kauf....da hatte sogar der Kierner Flo so seine Probleme:-) (siehe Bild)

An der Rennstrecke angekommen (Breiti und Flo quälten sich mit den Rennrädern noch über Wurzeln und Steine den Berg hinauf, sahen wir sofort die einmalige Stimmung. Ich dachte nach dem Besuch der WM in Florenz kann so eine WM Stimmung nicht getoppt werden, was hier aber am Berg abging war ein WAHNSINN. Jede Runde suchten wir uns einen anderen Ort, um die Fahrer anzufeuern. Bei der Talstation vom Patscherkofel war eine riesen Fanzone mit einer überdimensionalen Videoleinwand. Hier konnte man auch zwischen den Ankünften am Berg das Rennen prima mitverfolgen. Egal ob die Italiäner, die Holländer, die Russen, die Deutschen und vor allem 10.000ende Österreicher verwandelten diesen Berg in ein einziges Fahnenmeer. Einem Radfan muss man es nicht erklären, aber es ist einfach ein Traum, wie jeder Fahrer, egal erster oder letzter hier angefeuert wird, keine Streitigkeiten, keine Vorkommnisse abgesehen von ein paar genervten Polizistinnen. Die Absperrung der Strecke funktionierte einwandfrei, an manchen Teilen gab es die Absperrgitter, bei den meisten Abschnitten konnte man die Fahrer aber sogar wie bei den gewohnten Bildern der Tour de France/ Giro und Vuelta hautnah anfeuern.
Einziges Manko war die irrsinnig langen Schlangen bei den Essens- und Getränkebars. Hier musst man sich eigentlich kurz bevor das Feld kam hinstellen, ansonsten wartete man ewig.

Bei der Fanzone vom Preidler Georg gings so richtig zur Sache. Eine Dame im violetten Dirndel mit Schnappsflasche um den Hals und einer Pfeife im Mund machte den größten Wirbel. Kam da Feld, wurde es immer lauter, kam der letzte, wurde dieser angefeuert, als würde er die Tour de France gewinnen.

Nachdem das ziemlich dezimierte Feld (leider kein Österreicher mehr dabei) das letzte Mal am Berg ankam, schauten wir uns das Finale auf der Videowall an. Zahlreiche Italiener brüllten uns in die Ohren, dann wurde es (von denen) aber schnell leise, als der letzte Italiäner wegbrach.
Verdient gewann Alexandro Valverde das Rennen. Die Österreicher schafften leider keinen Top 10 Platz, wie von vielen erwartet. Aber wenn nach 6 Stunden die Krämpfe einfahren, kann man nix machen. Sie zeigten uns in den ersten 5 Stunden trotzdem eine geile Show, fuhren extrem viel von vorne und gestalteten das Rennen definitiv mit.
Nach einem kurzen Stau beim Parkplatz gings dann wieder retour nach OÖ, nach einer kurzen Pause in einem sehr guten Restaurant in Kufstein fuhren wir dann wieder retour nach Grieskirchen.

Es war eine super Reise, mit traumhaften Wetter, einer einzigartigen Stimmung. Ein unbezahlbarer Werbewert für das Radfahren, Österreich und Tirol. Die nächste WM in der Nähe (2020 in der Schweiz) kann kommen. Lt. Breiti wird es dann einen eigenes RC Grieskirchen Stand geben, mit Würstel, Bier usw. Mal schaun ob das klappt.

Bericht: Charly