COVID19 INFO


Liebe Riders,

 

der RC Grieskirchen nimmt die aktuelle Situation rund um das Corona Virus sehr ernst und wird somit die Saison bis auf weiteres nicht starten. Da es immer wieder noch Unsicherheiten gibt, was darf/soll man und was nicht, möchten wir euch eine Richtlinie des Radsportverbandes anbei (inkl. Link) zukommen lassen.

 

Diese Richtlinie deckt sich auch mit der Ansicht des RCG-Vorstandes und somit bitten wir euch diese Empfehlungen einzuhalten. Ihr seid Botschafter des Vereines und unserer Sponsoren/Partner! Wenn ihr euch nicht an die vernünftigen Richtlinien haltet, wirft das auch ein schlechtes Bild auf den Verein! Somit danke für die Einhaltung!

 

Die gesamte Situation erschwert auch unsere Vorbereitungen zum Radmarathon (keine persönlichen Treffen mit Sponsoren/Partnern etc.), wir sind jedoch soweit auf Kurs und viele Dinge konnten wir bereits im Vorfeld fixieren. Wir gehen aktuell davon aus, dass sich die Situation Mitte Juli wieder beruhigt hat und wir den Radmarathon wie geplant durchführen können.

 

Wir wünschen euch noch eine gute Zeit mit vernünftigen Einzeltrainings, bleibts gsund!

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Coronavirus: Klartext des Sportministers zum Radsport

https://radsportverband.at/index.php/aktuelles/radsport-news/allgemein/4816-coronavirus-klartext-des-sportministers-zum-radsport

 

Wien, 19. März 2020. – Im Zuge der Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Corona-COVID-19-Virus und den damit verbundenen "Ausgangsbeschränkungen" sah sich der Österreichische Radsportverband ÖRV in den letzten Tagen vermehrt mit Fragen verunsicherter RadsportlerInnen konfrontiert. Nachdem z.B. Trainingsfahrten im Punkt 4 der Ausnahmen (Bewegung im Freien) nicht explizit angeführt und geregelt sind, hat heute Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler seine klare Sichtweise dargelegt:

 

"Die in der Verordnung angesprochene Sportausübung soll dazu dienen, das physische und psychische Wohlbefinden aufrechtzuerhalten und dem natürlichen Bedürfnis des Menschen nach Bewegung Rechnung zu tragen", sagt Kogler. Zu unterlassen seien allerdings:

 

  • Gruppenfahrten (mit Menschen, die nicht in der selben Wohneinheit leben), weil der nötige Abstand beim Windschatten- und Nebeneinanderfahren nicht gewährleistet ist.
  • Mehrstündige Einzelfahrten, weil mit der Länge der Fahrten die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes und einer Verletzung steigt, vermeidbare Rettungseinsätze das ohnehin stark geforderte Gesundheitssystem strapazieren oder gar Menschenleben gefährden. Aus dem gleichen Grund sollten Mountainbike-Touren abseits asphaltierter Straßen, insbesondere in den Bergen, unterbleiben.
  • Mehrstündige Einzelfahrten in höherer Intensität, weil diese die Abwehrkräfte negativ beeinflussen können.
  • Die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, um zu "geeigneten" Radstrecken zu gelangen.

"Grundsätzlich gilt, nicht alles was nicht explizit untersagt wurde, ist in der derzeitigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst", sagt Sportminister Kogler. ÖRV-Präsident Harald J. Mayer, der mit seinem Präsidium von Anfang an alle Maßnahmen bedingungslos unterstützt hat: "Das ist doch keine Spielerei! Wir haben uns ohne Wenn und Aber und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung an alle diese Empfehlungen zu halten!"